Fluorescein-Angiographie

Wie erfolgt die Untersuchung?

Es werden hierzu wenige Kubikzentimeter eines sterilen Farbstoffes über einen vorher gelegten Venenweg in die Arm- oder Handvene appliziert. Der Farbstoff (Fluorescein und/oder Indocyanin-Grün) verteilt sich darauf im ganzen Körper und erscheint nach wenigen Sekunden auch in den Gefäßen des Auges. Während der Untersuchung sitzt der Untersuchte hinter einer speziellen Kamera oder einem Laser-Scanning-System über das der Einstrom des Farbstoffes in die Gefässe des Auges oder in andere Schichten der Netzhaut digital aufgezeichnet wird. Es handelt sich hierbei um eine rein diagnostische Maßnahme und nicht um eine Heilbehandlung.

Aufnahme: Dr. Norbert Papst mit Spectralis Laser-Scanning-System (Heidelberg Engineering)
Beispiel: Fluorescein-Angiographie bei feuchter Makuladegeneration

Was geschieht nach der Untersuchung?

Nach erfolgter Untersuchung verfärbt sich die Haut durch den Farbstoff leicht gelblich. Diese Erscheinung verliert sich bald und innerhalb von 4-6 Stunden wird der Farbstoff über den Urin ausgeschieden, der dann eine auffallend gelbe Färbung aufweist.

 

Was ist zu beachten?

  • Für die Fluoreszenzangiographie ist eine Pupillenerweiterung nötig, so dass danach für einige Stunden keine Fahrtüchtigkeit besteht.
  • Allgemeine Erkrankungen betreffend z.B. Herz-Kreislauf, Niere, Lunge, Leber, Schilddrüse, Stoffwechsel (Diabetes), Nervensystem sollten genau angegeben werden.
  • Eine Medikamentenliste sollte zur Untersuchung mitgebracht werden.
  • Bekannte Allergien sind anzugeben (Allergiepass).

 

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